Vater-Kind-Beziehung
Bonding-Rituale für jedes Alter

Vater-Kind-Beziehung: Verbunden fürs Leben

Bonding ist für die Entwicklung von Kindern von unschätzbarer Bedeutung. Der Bindungsaufbau zu den Eltern beginnt unmittelbar nach der Geburt und prägt das Kind fürs Leben. Mütter und Väter wünschen sich von Anfang an eine starke Bindung zum eigenen Kind. Doch wie funktioniert Bonding eigentlich für Papas – wie wirst du von Beginn an eine wichtige Bezugsperson für dein Kind? Wie du in deiner Papa-Rolle aufgehst und die Vater-Kind-Beziehung stärkst, erfährst du hier bei uns.

Vater-Kind-Beziehung ab der ersten Schwangerschaftswoche

Wusstest du, dass beide Elternteile schon während der Schwangerschaft in ihre Rolle hineinwachsen? Bei der Mama ist die frühe Bindung offensichtlich – schließlich trägt sie das Kind für knappe zehn Monate im Bauch. Doch auch Papas können in dieser Zeit bereits den Grundstein für eine gute Vater-Kind-Beziehung legen, denn Babys nehmen schon im Bauch Stimmen wahr und können diese sogar unterscheiden und wiedererkennen. 
Als Papa wächst du also noch vor Geburt in deine Vaterrolle hinein und solltest dich an Freud und Leid der Schwangerschaft beteiligen, z.B. indem ihr

  • Ultraschalltermine gemeinsam wahrnehmt
  • Geburtsvorbereitungskurse für Mama und Papa bucht
  • Babybauch-Massagen mit Schwangerschaftsöl macht
  • die ersten Bodys, den Kinderwagen und Co. zusammen einkauft
  • ganz bewusst viel Zeit zu zweit verbringt

Je eher Väter beginnen, eine Beziehung mit dem eigenen Kind aufzubauen, umso einfacher fällt ihnen auch das Bonding. Schließlich sind für die Entwicklung des Kindes nicht nur die Gene, sondern auch Umweltinteraktionen ausschlaggebend. In einem liebevollen Umfeld mit einer stabilen Vater-Kind-Beziehung kannst du als Papa deinem Kind wichtige Werte vermitteln und wegweisend für die Entwicklung sein.

3 Bonding-Grundlagen für Vater & Kind 

Nach der Geburt scheint nichts wichtiger zu sein, als der Bindungsaufbau zur Mama. Die frischgebackenen Mütter bekommen Stilltipps und bekommen von allen Seiten Ratschläge, wie das Bonding mit dem neuen Familienmitglied funktioniert. Dabei fällt häufig die wichtige Rolle des Papas unter den Tisch.

Doch auch du bist wichtig und solltest Wert auf Bonding-Rituale legen! Wichtig dabei: Bonding spielt nicht nur im Babyalter eine wichtige Rolle spielt. Auch als Kleinkind oder Teenager in der Pubertät benötigt unser Nachwuchs das Gefühl von Geborgenheit und möchte sich noch immer auf Mama und Papa verlassen können. Deshalb haben wir drei Grundlagen herausgesucht, die die Vater-Kind-Beziehung stärken - in jedem Alter. 

Körperkontakt für Geborgenheit, Trost und Sicherheit

Nachdem das Baby auf der Welt ist, benötigt es viel Nähe und Körperkontakt. Das Babytragetuch können sowohl Mama als auch Papa umbinden, sodass beide Bezugspersonen in das Bonding einbezogen sind. 

Für Kleinkinder ist das Kuscheln vor dem Schlafengehen wichtig, die Umarmung vor der Kita oder das Trösten nach dem Hinfallen auf dem Spielplatz. 

Bei coolen Teenagern in der Pubertät fällt der Kuschelbedarf geringer aus – doch auch hier solltest du immer wieder mit einer liebevollen Umarmung zeigen, dass du als Papa da bist und deinem Kind den Rücken stärkst. 

Vater-Kind-Erlebnisse, die zusammenschweißen

Flasche geben, in den Schlaf wiegen und Baden sind typische Bonding-Rituale für Babys. Ab dem Kindesalter kommen zu diesen Erlebnissen des Alltags noch zusätzliche Freunden dazu, die sich bei deinem Kind einprägen.

Versuche, Zeit für Aktivitäten wie das gemeinsame Laterne basteln, Shoppingausflüge mit deiner Tochter oder einen Vater-Kind-Tag auf einem besonderen Spielplatz zu schaffen. Die Laterne wird noch Jahre später die Laterne sein, die „ich mit Papa gebastelt habe“ und beim Anziehen der neuen Schuhe wird deine Tochter immer an dich denken. All diese kleinen Freuden tragen zu einer guten Vater-Kind-Beziehung bei, die noch bis zum Erwachsenenalter deiner Kinder Bestand haben wird.

Respekt, Fairness und Kommunikation auf Augenhöhe

Was klingt wie eine Beschreibung zum Umgang mit Arbeitskollegen sollte auch in deiner Familie großgeschrieben werden. Schon Kleinkinder nehmen alles wahr und fühlen sich zu Menschen hingezogen, die keine vorschnellen Schlüsse ziehen und von denen sie ernst genommen werden. Zeige als Papa deine einfühlsame Seite und setze nicht nur Verbote oder Strafen durch. Behalte immer im Blick, wie du mit deinem Kind sprichst und wie du faire Lösungen finden kannst. Das gilt besonders, wenn zuhause gleich mehrere Kinder um die Aufmerksamkeit der Elternteile ringen. 

Zeit alleine mit dem eigenen Kind ist kostbar

Egal in welchem Alter: Gemeinsame Zeit zu zweit ist sehr viel Wert – sei es auf einer gemeinsamen Fahrradtour mit deinem Kind oder bei der Gute-Nacht-Geschichte im Bett. Das wirst du spätestens dann zu schätzen wissen, wenn dein Kind eigene Freunde hat und einem Sport nachgeht oder wenn sich weiterer Nachwuchs bei euch ankündigt.

Ab dann wird es immer schwieriger, prägende Erlebnisse zu schaffen, die wirklich euch beide, als Vater-Kind-Gespann, zusammenschweißen. Nutze deshalb jede Minute, die du mit deinem Kind verbringen kannst und nimm dir auch als Papa ausreichend Familienzeit. Gehst du mit gutem Vorbild durch euren Alltag und nimmst dir ausreichend Pausen für dein Kind, wird das Bonding auch dir gelingen! 

Häufige Fragen zur Vater-Kind-Beziehung


Wann entsteht die Vater-Kind-Bindung? 

Die Vater-Kind-Beziehung kann schon im Mutterleib über die Stimme und Berührungen des Papas aufgebaut werden. Danach ist es in jedem Alter wichtig, aktiv an der Beziehung zu arbeiten und diese mit vielen positiven Erinnerungen und Erlebnissen zu stärken.


Was macht eine gute Vater-Sohn-Beziehung aus? 

Die Beziehung zu deinem Sohn sollte stabil sein und nicht durch Vertrauensbrüche zerrüttet werden. Durch ausreichend gemeinsame Zeit und ein respektvolles Miteinander kann sich eine gute Vater-Kind-Beziehung entwickeln. 


Wie entsteht eine gute Vater-Kind-Beziehung?

Wenn sich der Papa viel Zeit für die Familie nimmt, ist der Grundstein für das Bonding gelegt. Dann ist es wichtig, dass das Bonding nicht nach dem Babyalter aufhört, sondern weiter aktiv an einer stabilen Beziehung zwischen Vater und Kind gearbeitet wird.

 

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